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eSport ist die Abkürzung für den Begriff "elektronischer Sport", das wettbewerbsorientierte Computerspielen.
eSport bezeichnet eine Facette einer Jugendbewegung, die mit Erfindung und Kommerzialisierung des Internets begann. Als Mutterland des eSport könnte man Südkorea nennen: Bereits 1997 fanden dort die ersten preisgekrönten Computerspiel-Turniere statt. Seitdem hat Korea eine Vorreiterrolle inne.
Da eSport eine noch junge Bewegung ist, gibt es noch keine einheitliche Definition. Mit eSport meint man im Allgemeinen das wettkampfgerichtete Spielen von Computer- oder Videospielen im Mehrspielermodus. Um erfolgreich zu sein, benötigen die eSportler unter anderem eine ausgeprägte Hand-Augen-Koordination und Reaktionsschnelligkeit, sowie taktisches Verständnis (Spielübersicht, Spielverständnis).
Schreibweise
Die Begriffe "elektronischer Sport" (deutsch) und "electronic sport" (englisch) entstanden 2001 in den Gaming-Communities und haben sich nun als Kurzform "eSport" etabliert.
Beispiele:
- readmore.de ("read more about eSport") [1]
- eFever ("eFever - eSport temperature") [2]
- eSport Bundesliga [3]
- Deutscher eSport-Bund [4]
- SoGamed ("...the biggest eSport gaming community...") [5]
- SK Gaming ("Worlds biggest eSport organization...") [6]
- eSport-Presseclub [7]
- GameStar eSport-Liga [8]
- DerWesten (eSport auf DerWesten - Das Portal der WAZ Mediengruppe) [9]
- EGM eSport & Gaming Media GmbH (Fragster) [10]
- ESNation ("eSport Nation") [11]
- Played Magazin ("Lifesytle - eSport - Gaming") [12]
- Copenhagen eSport [13]
- eSport.tv [14]
In Englischen kann "eSports" genutzt werden, wenn man es als Plural formulieren möchte:
Hier ist jedoch zu beachten, dass es z.B. "ESPN: The Worldwide Leader in Sports" [17] heisst, aber "BBC Sport" [18] . Es wird "sport watch" genannt, je nach Situation kann man aber "sports equipment" sagen.
Über die semantisch eigentlich korrekte Schreibweise wird viel diskutiert. So ist auch "E-Sport" einer der vielen richtigen Schreibweisen, denn man kann dies unter anderem von der bekannten "E-Mail" ableiten. Dennoch ist sie wie auch "e-Sport", "E-Sports" und "e-Sports" auf den themenbetreffenden Websites seltener zu finden als eSport. Eine mögliche Erklärung ist, dass sie sich mittlerweile durch das optisch ansprechenderen Bild etabliert hat.
Ausserdem wird selbst von den AskOxford - Oxford Dictionaries empfohlen, die mit "e" ergänzte Wörter zusammenzuschreiben [19]:
We recommend email, as this is now by far the most common form.
Erweiterte Definitionen
Wie beim klassischen Sport kann man beim eSport zwischen Leistungs-, Breiten- bzw. Freizeitsport unterscheiden. Bei Freizeit-eSportlern, zu denen Standard- und Casualgamer zählen, findet kein regelmäßiges Training statt. Wettkämpfe sind hier durch das Gesellschaftsmotiv (Gemeinschaft, Freude, usw.) geprägt. Spieler, die regelmäßig allein oder in Teams trainieren und für Geld spielen, werden als "Pro-Gamer" bezeichnet. In einigen wenigen Clans werden Spieler und Teams auch von Trainern unterstützt, die ihnen taktisches Verständnis und Techniken vermitteln.
Nicht jedes auf dem Markt erhältliche Computerspiel ist auch gleichzeitig ein eSport-taugliches Spiel. Wettkämpfe werden unter Anderem in folgenden beliebten Disziplinen ausgetragen, wobei sich die eSportler in der Regel auf eine Einzeldisziplin (Spiel) spezialisieren:
- Ego- und Taktikshooter (z. B. Counter-Strike, Halo 2)
- Echtzeitstrategie (z.B. Warcraft 3, StarCraft)
- Sportspiele und Rennsimulationen (z.B. FIFA, Need for Speed)
Durchgeführt werden die Wettkämpfe auf nationaler und internationaler Ebene. Austragungsorte sind zum einen im Cyberspace stattfindende Ligen. Im Rahmen dieser Online-Wettbewerbe wird ein Sieger im Verlaufe einer Saison ermittelt. Die eventorientierten Offline-Wettbewerbe, z.B. bei LAN-Partys, sind Turniere bei denen am Ende der Veranstaltung der Sieger ermittelt wird. Unter Anderem eine starke, zahlungskräfige Industrie, hauptsächlich Hard- und Softwarehersteller, ermöglicht die Auslobung hoher Preisgelder, sowohl bei Online- als auch Offlineevents. Neben dem Ligen- und LAN-Sponsoring engagieren sich Unternehmen auch als Sponsoren von Clans oder unterhalten sogar eigene Werkteams. Diese Entwicklung ermöglicht es einigen, sehr guten Spielern, bereits mit eSport ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Quellen
- ↑ http://www.readmore.de
- ↑ http://www.efever.de
- ↑ http://www.esportbl.de/index.php?action=content&cID=165&seite=73
- ↑ http://www.e-sb.de/
- ↑ http://sogamed.com/?s=infotext&ref=about
- ↑ http://www.sk-gaming.com/
- ↑ http://www.esport-presseclub.de/
- ↑ http://www.konzept-pr.de/website/de/newsticker.php?we_objectID=736
- ↑ http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/esport.html
- ↑ http://www.fragster.de/impressum/
- ↑ http://www.esnation.com/
- ↑ http://www.played-magazin.de/
- ↑ http://www.copenhagen-esport.dk/
- ↑ http://www.esport.tv/
- ↑ http://www.eswc.com
- ↑ http://www.esl.eu
- ↑ http://espn.go.com/
- ↑ http://news.bbc.co.uk/sport/
- ↑ http://www.askoxford.com/asktheexperts/faq/aboutspelling/email?view=uk