Counter-Strike

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Counter-Strike
 
CS / CS 1.6
Spielinformationen
Version: 1.6
Entwickler: Valve Software
Verleger: EA Games
Release: 12. Juli 2001
Plattform: PC, Xbox
Genre: Ego-Shooter
Spielmodi: Multiplayer
Bedienung: Maus, Tastatur
Sprache: Bild:Deu.gif Bild:uk.gif Bild:Fra.gif Bild:Ita.gif Bild:Spa.gif Bild:Rus.gif Bild:Kor.gif Bild:Jap.gif Bild:Tha.gif Bild:Chi.gif (trad. & simpl.)
Homepage: steampowered
Altersfreigabe: USK 16
 
Stand: 21. März 2009(2009-03-21)

Counter-Strike gehört zu dem Genre der Taktik-Shooter. Das Spiel wurde als Modifkation von Half-Life am 19. Juni 1999 veröffentlicht. Als Geheimtitel gestartet, fand es besonders durch LAN-Partys großen Andrang, welcher sich später durch das Internet fortsetzte. Die Beta 1.0 entwickelte sich über die Jahre hinweg zur heute populären Version 1.6, welche über die Online-Plattform Steam gespielt wird. Die Version 1.0 wurde vom Entwickler Valve veröffentlicht, von Sierra Entertainment für 10 € [1] vertrieben. Die Leiter des Modprojektes, Minh Le („Gooseman“) und Jess Cliffe („cliffe“), sind heute beim Entwickler Valve angestellt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Spielinhalt

Im Spiel versuchen zwei Seiten, darunter die Terroristen (T) und die Counter-Terroristen (CT), ihren Gegenpart am Erfüllen seiner Mission zu verhindern.

Die Mission der jeweiligen Seite hängt von der Map ab die gespielt wird. Geläufig ist jedoch für die Terroristen eine Bombe zu legen an vordefinierten Schauplätzen und für die Counter-Terroristen Geiseln zu befreien und diese in ein bestimmtes Areal letztendlich zu retten. Beide Missionen gleichzeitig auf einer Map sind nicht möglich. Die jeweils andere Seite kann dies durch Ausschalten des gegnerischen Teams verhindern und auf diese Art gewinnen.

Das erfüllen von Missionszielen, sei es unter anderem das legen einer Bombe oder ausschalten eines gegnerischen Spielers, wird mit Geld entlohnt. Mit diesem Geld kauft man sich zu Rundenbeginn die hilfreiche Ausrüstung. Darunter befinden sich Waffen, Granaten, als auch Kugelschutzwesten. Bei Ableben des Spielers verliert er seine Ausrüstung. Seine Waffe kann nun von anderen Spielern aufgesammelt werden.

Das Spiel wird Rundenweise ausgetragen. Wird das oberste Missionsziel erfüllt, oder eine Seite ist komplett gestorben, gilt die Runde als beendet und eine neue beginnt. Jede Runde startet die Teams in einer vorher für sie definierten Spawnzone, in der die Ausrüstung gekauft werden kann

Geschichte von Counter-Strike

Versionsgeschichte

  • Beta 1.0 – 19. Juni 1999
  • Beta 1.1 – 27. Juni 1999
  • Beta 1.2 – 20. Juli 1999
  • Beta 2.0 – 13. August 1999
  • Beta 2.1 – 17. August 1999
  • Beta 3.0 – 14. September 1999
  • Beta 3.1 – 16. September 1999
  • Beta 4.0 – 5. November 1999
  • Beta 4.1 – 1. Dezember 1999
  • Beta 5.0 – 23. Dezember 1999
  • Beta 5.2 – 10. Januar 2000
  • Beta 6.0 – 10. März 2000
  • Beta 6.1 – 24. März 2000
  • Beta 6.2 – 26. März 2000
  • Beta 6.5 – 5. Juni 2000
  • Beta 6.6 – 22. Juni 2000
  • Beta 7.0 – 26. August 2000
  • Beta 7.1 – 13. September 2000
  • 1.0 – 8. November 2000
  • 1.1 – 10. März 2001
  • 1.2 – 12. Juli 2001 (nur für Verkaufsversion)
  • 1.3 – 19. September 2001
  • 1.4 – 24. April 2002
  • 1.5 – 12. Juni 2002
  • 1.6 – 15. September 2003 (mit Steam)

Nachfolgespiele

  • CS für Xbox – 3. Dezember 2003
  • CS: Condition Zero – 23. März 2004
  • CS: Source – 7. Oktober 2004

Counter-Strike

Counter-Strike wurde am 19. Juni 1999 als Beta 1.0 in Form einer Modifikation von Half-Life veröffentlicht. Aufgrund seiner leichten Verständlichkeit fand die Modifikation schnell Beliebtheit bei Lan-Partys. Dadurch motiviert entwickelten die Leiter des Projektes Minh Le („Gooseman“) und Jess Cliffe („cliffe“) mit einer privaten Gruppe die Modifikation weiter. Die genannten Leiter wurden von Valve angeworben und folgend wurde Counter-Strike Version 1.0 als eingenständiges Spiel vertrieben durch den Publisher Sierra Entertainment. Zum Spielen wurde das World Opponent Network genutzt, bis selbiges im Jahr 2003 durch das von Valve entwickelte Steam ersetzt wurde. Durch die Schließung von WON war Steam 2.0 als Grundvoraussetzung nötig um Counter-Strike spielen zu können.

Counter-Strike: Condition Zero

Da mit Counter-Strike ein erfolgreiches Multiplayer-Spiel gegeben war, sollte dies nun im Singleplayer mit Counter Strike: Condition Zero in verbesserter grafischer Form fortgesetzt werden, welches 2004 in den Handel kam.

Das Projekt änderte des öfteren den Entwickler, wodurch sich der Entwicklungszeitraum in das unermessliche zog. Angefangen hatte Rogue Entertainment. Fortgeführt wurde es von Gearbox und Ritual Entertainment, damit es fertig gestellt werden konnte von den Turtle Rock Studios.

Counter-Strike: Condition Zero bietet zwei Varianten:

  • Das ursprüngliche Counter-Strike in Singleplayer Form. Der Spieler muss in einem Turnier jede Map bewältigen mit einem durch ihn ausgewähltem Team. Um zu gewinnen muss er gewisse Missionsziele erfüllen wie "Besiege zwei Gegner mit der AI Arctic Warfare Magnum". Hierfür hat er eine gewisse Rundenanzahl Zeit. Bei erfüllen der Missionsziele gilt die Map als gewonnen. Als Teammitstreiter stehen dem Spieler vom Computer gesteuerte Bots beiseite. Als Gegner fungieren auch Bots.

Durch gewonnene Maps erhält der Spieler Punkte, die er in neue oder bessere Teamkollegen investieren kann.

  • In den Deleted Scenes ("Gelöschte Szenen") wird eine Kampagne in mehreren Leveln nachgespielt. Als Elitesoldat müssen dabei Missionsziele erfüllt werden wie Gebäude infiltrieren oder Abhören. Dieser Singleplayer-Modus wurde von Ritual Entertainment entwickelt und wurde zwischenzeitlich von Valve entfernt. Aufgrund vieler Kritik fand er doch den Weg in das fertige Spiel.

Die Bots aus dem Singeplayer-Modus konnten auch für den nebenbei verfügbaren Multiplayer verwendet werden. Sie galten für viele als die besten Counter-Strike Bots, jedoch entsprachen in keinesfalls den menschlichen Mitspielern. Ihr Vorteil lag darin, dass sie sich selber Wegpunkte erstellen und dadurch in Jede Map integriert werden konnten.

In der Fachpresse wurde Counter-Strike: Condition Zero stets negativ bewertet, aufgrund der schlechten Grafik, als auch der nicht aktuellen Spielmechanik. Darüber hinaus wurde es auch nicht all zu populär, da es im Multiplayer komplett Counter-Strike glich und nur eine grafische Verbesserung mit sich führte.

Counter-Strike: Source

Hauptartikel: Counter-Strike: Source

Am 18.August 2004 begann die öffentliche Beta für Counter-Strike: Source. Zugänglich war sie unter anderem für Vorbesteller von Half-Life 2. Spielbar war sie nur über Steam und einzig allein auf der Map de_dust. Die Beta endete 1 m 7. November 2004, an dem die Vollversion erschien. Es war anfangs nur im Bundle mit Half-Life 2 erhältlich. Erst im Oktober 2005 erschien eine Einzelkauf-Version.

Counter-Strike: Source basiert auf der Source-Engine, die auch die Half-Life 2 genutzt wurde. Die Engine wurde später durch weitere Verbesserungen wie High Dynamic Range Rendering (kurz: HDR) aufgewertet. In Source wurde auch erstmals die Havok-Physik-Engine in einem Multiplayerspiel genutzt. Dadurch wurde unter anderem ein realistisches werfen von Granaten ermöglicht, aber auch rollende Fässer.

Am 5. November erschien das Software Development Kit (kurz: SDK), wodurch neue Maps erstellt werden konnten. Durch weitere Patches wurden Bots, ein verändertes Radar und veritable Ausrüstungspreise in das Spiel integriert.

Das Spiel spaltete die Counter-Strike Fangemeinde. Dies kam z.B. durch veränderte Zieleigenschaften, was ein anderes zielen ("aimen") verlangte, Bugs, als auch eine Veränderung der Maps. Vor allem bei Pro-Gamern fand das Spiel anfangs nur scharfe Kritik. Momentan findet es eine stetig wachsende Community, aufgrund von vielen Veränderungen durch Patches.

Ligentechnisch erreicht Counter-Strike: Source noch kein Counter-Strike 1.6 Niveau, jedoch wird sich dies laut vieler Prognostiker noch ändern. Das extreme verändern der Grafik, führte zu immensen Vorteilen, worauf einige Ligen durch Reglements diesen Vorteilen entgegen schritten. Dadurch wurden Spieler mit schwächeren PCs ausgegrenzt, da jedoch der Systemdurchschnitt steigt, klingt diese "Schwäche" allmählich ab.

Einzelnachweise

  1. CS Retail, www.counter-strike.de, Datum unbekannt (deutsch).
  2. Valve Angestellte, www.valvesoftware.com, Datum unbekannt (englisch).

Weblinks


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